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Dienstag,23.08.2011                                                                                                                          (vom Shenadoh-Nationalpark nach Norden bis in die Gegend von Hazleton nach Wapwallopen –
313 Meilen)


Wie jeden Tag standen wir kurz nach 7 Uhr auf, frühstückten vor dem RV, obwohl es im Laubwald noch recht kühl war, und verließen dann den staatlichen Campingplatz. Auf dem Skyline-Drive stoppten wir wieder an zahlreichen Aussichtspunkten und machten Fotos. Am Skyland-Infocenter wollten wir uns erkundigen, wo ein lohnenswerter Trail zu finden wäre. Da entdeckten wir, dass es auch möglich war, im Nationalpark zu reiten. Kurzentschlossen buchten wir für uns einen 1-stündigen Reitausflug (je 40 USD), was besonders Julia zu wahren Begeisterungsstürmen veranlasste.

Wir hatten dabei großes Glück, das spontan und ohne Voranmeldung noch vier von elf Pferden frei waren. Nach einer kurzen Einweisung saßen wir bald hoch zu Ross und ritten hinter der Führerin nacheinander durch den Laubwald.
Bei jedem Stopp hatten wir darauf zu achten, dass der Gaul nicht frisst, was auch gut gelang.
Besonders spaßig war es, wenn wir etwas flotter reiten sollten, denn dabei wurde man ganz schön durchgeschüttelt.

Mein Pferd hieß Sunshine und ich hatte das Pech hinter Tobias zu reiten, dessen Pferd andauern furzte, so dass die Qualität der guten Waldluft schwer beeinträchtigt war. Es war aber trotzdem ein tolles Erlebnis, auch wenn unser Sitzfleisch die Nachwirkungen noch den ganzen Tag spürte.
Da wir an diesem Tag noch ein größeres Stück nach Norden fahren wollten beendeten wir hier die Fahrt auf der insgesamt 170 Meilen langen Parkstraße und kehrten um. Für Wanderungen durch die sicher sehr schönen Wälder zu Wasserfällen oder Felsformationen fehlte uns leider die Zeit. 

Bei Luray kamen wir zu den Taverns, einer großen Tropfsteinhöhle, die im Inneren eine große Orgel beherbergt und wo die Stalagtiten sich eindrucksvoll in einem unterirdischen See spiegeln.

Da hier schon viele Urlauber anstanden und der Eintritt 25 USD pro Person kosten sollte, entschlossen wir uns, dieses Naturdenkmal nicht zu besichtigen und die Reisekasse zu schonen. Schließlich hatten wir schon früher viele Tropfsteinhöhlen besichtigt, zuletzt vor einem Jahr die Grand-Canyons-Caverns an der Route 66.

 

Bald kamen wir um 13.45 Uhr auf die Interstate 81, auf der wir 4 Stunden in nördlicher Richtung fuhren. Um 16 Uhr gabs bei Scotland Getränke für das Wohnmobil bei Exxon (40 Gallons für 140 USD) und bei McDonalds für uns.

Wir kamen zügig voran, um 17 Uhr passierten wir Grantville. Nachdem wir nicht ewig weiterfahren wollten fuhren wir nach 18 Uhr bei Hazleton von der Autobahn IS 81 ab und folgten den Wegweisern zum Campingplatz Moyers Grove in Wapwallopen, der sehr abgeschieden an einem Flussufer lag.
Hier zahlten wir 32 USD für 1 Übernachtung (inkl. Strom und Wasser), kauften eine Kiste Feuerholz für 6 USD und aßen von Sabine gekochte Spaghetti vor dem Wohnmobil.

Nach einer Runde Kartenspiel am Lagerfeuer verschwanden alle in den Betten - ich schrieb noch bis gegen Mitternacht den Reisebericht.        

michaelw@bayern-mail.de