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Montag, 05.09.2011
(in New York – Ground Zero, Financial District, Helikopterflug)

Unser letzter Tag in New York begann nach dem Frühstück im Hotel und dem Packen der Koffer mit einer Metro-Fahrt zur Südspitze von Manhattan. Wegen des Labour-Days war nicht sehr viel in den Straßen los. Wir gingen zunächst zur Wallstreet und sahen das tempelartige Gebäude der N.Y.-Stock-Exchange, der wichtigsten Wertpapierbörse der Welt. Die Säulen des Gebäudes sind bedeckt von einer riesigen US-Fahne. Unser nächstes Ziel war die schöne Trinity Church mit dem alten Friedhof, dann kamen wir zum Gelände des World-Trade-Centers (Ground Zero) an die Stelle, wo die noch vor genau 10 Jahren die beiden Bürotürme standen, die am 11.9.2001 zusammenstürzten.
Wir sahen dort eine mehrere Meter große Gedenktafel mit der Inschrift ´We never will forget`, daneben standen ein paar Kerzen, außerdem waren Blumen zum Andenken an die fast 3.000 Opfer der Anschläge dort abgelegt. Etwa 2.500 Menschen starben beim Einsturz der beiden Gebäude.

    

 

 

Viele Menschen standen mit uns schweigend im Gedenken an dieses Attentat am Rand der großen Baustelle, wo derzeit an mehreren neuen Gebäuden des WTC gearbeitet wird.
Der neue Freedom-Tower, der nach der Fertigstellung genau 1.776 Feet (530 m) hoch sein wird, ist derzeit etwa bis zur halben Höhe fertiggestellt, und wird sicher ein sehr beeindruckendes Gebäude. Vielleicht können wir irgendwann, wenn ich in Rente bin, dort hinauf fahren.
 

In südlicher Richtung erreichten wir gegen 12 Uhr den Battery-Park, in dessen Zentrum nun die ursprünglich in einem der beiden WTC-Türme stehende Skulptur steht, die nun zerbeult und beschädigt ist und 09/11 genannt wird. Es war nun Zeit am Pier der Staten-Island-Ferry vorbei zum Heliport zu gehen, denn wir hatten schon von daheim aus über das Internet einen 15-minütigen Helikopterflug rund um Manhattan gebucht.

 

Die Kinder freuten sich sehr über diese tolle Überraschung, denn sie hatten schon mit einer weiteren stundenlangen Stadtbesichtigung  gerechnet. Bereits am Tag davor hatte ich telefonisch bei ZIP-Aviation den Flugtermin bestätigt, und so konnten wir nach etwa 1 Stunde Wartezeit und Erledigung der Formalitäten, wie dem Bezahlen der Sicherheitsgebühr von 20 $ pro Person, starten. Es wurden immer Gruppen zu je sechs Personen gebildet.
Julia durfte ganz vorne neben dem Piloten als Copilotin mitfliegen, worüber sie vor Stolz fast platzte. Wir saßen hinter ihr, hatten aber nach der linken Seite einen sehr schönen Ausblick durch die großen Fenster. Zunächst flogen wir an der Westseite Manhattans über dem Hudson-River bis auf Höhe des Central Parks, von dort ging es wieder zurück bis zur Freiheitsstatue. Unterwegs hatten wir einen tollen Ausblick auf die Skyline der Stadt mit allen bekannten Gebäuden.

Natürlich wurde viel fotografiert und gefilmt und wir konnten uns sogar über den Bordsprechfunk unterhalten, wenn unser sehr netter Pilot Mike gerade nichts erklärte.

Auch wenn der Flug nur eine Viertelstunde gedauert hatte, war es uns viel länger vorgekommen und es war der Höhepunkt unserer Reise.


Schließlich wurden wir noch vor dem Hubschrauber fotografiert, das Bild konnte man sofort im Büro kaufen.



Als Schlusspunkt unseres New York-Aufenthaltes gingen wir noch zum Pier 17, aßen etwas im Fast-Food-Bereich und schauten ein letztes Mal zur Brooklyn-Bridge hinüber, auf der wir vor 17 Tagen zum ersten Mal Manhattan zu Fuß erreicht hatten. 
 

Gegen 14 Uhr stiegen wir in ein Taxi und fuhren zurück zum Hotel, wo wir unsere Koffer abholten. Dann ging es mit einem bestellten Shuttle zum Flughafen, von wo aus wir gegen 20 Uhr mit British Airways nach London abflogen.

 

Die Boeing 747 war voll besetzt.
Wir waren etwas traurig, als wir die Lichter der Stadt langsam unter der Wolkendecke verschwinden sahen.

Die schönen Urlaubstage waren leider zu schnell vergangen! Ich war während des Fluges in Gedanken noch immer in den Neuengland-Staaten unterwegs, so dass ich die obligatorische "Chicken oder Pasta"-Frage fast überhört hätte. Ein saftiges Sirloin-Steak wäre mir sowieso lieber gewesen!
Wegen starkem Rückenwind waren wir schon nach 6 Stunden in der britischen Hauptstadt, so blieb nach dem obligatorischen herumschalten im Bord-Entertainment-System kaum Zeit für ein Nickerchen.
Wir stiegen nach der Landung um 7.20 Uhr sofort in den nächsten Flieger nach München, mit dem wir um 12 Uhr mittags bei Sonnenschein sicher wieder in Bayern landeten.

Hier wurden wir bereits von Walter erwartet, der uns netterweise abholte und auch gleich noch zum Mittagessen im Gasthaus Schweizer Hof in Pasing einlud.
Auf der Fahrt zurück in die Stadt waren wir alle sehr müde, schließlich hatten wir fast nicht geschlafen. Trotzdem gingen wir den ganzen Tag nicht ins Bett, um uns möglichst schnell auf die neue Zeit umzustellen. Stattdessen wurde gewaschen, der Rasen gemäht und eingekauft. Die unruhige Nacht der Rückreise merkten wir aber noch Tage später an einem ziemlichen Jetlag. Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal so lange gebraucht zu haben, um wieder in einen normalen Rhythmus zu kommen

Am Mittwoch begann wieder der Ernst des Lebens:
Ich muss ins Büro und die Kinder mussten sich auf den Schulbeginn nächste Woche vorbereiten.

michaelw@bayern-mail.de