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Samstag, 20.08.2011     (Fahrt nach Washington DC, 1. Stadtbesichtigung)

Am Samstag standen wir schon um 7 Uhr auf. Nach einem schnellen Frühstück bei Mc Donalds in Newport fuhren wir auf der IS 95 vorbei an Baltimore weiter bis Washington, wo wir nach ca. 100 Meilen ankamen. Unterwegs sahen wir auf der Gegenfahrbahn hunderte von schweren Motorrädern, hauptsächlich von Harley Davidson, wegen denen sogar die Interstate gesperrt wurde. Auf den Brücken standen Menschen und winkten den Bikern mit US-Fahnen zu, die zum Gedenken an die Opfer vom 11.9.2001 unterwegs waren. Sehr beeindruckend!
Gegen Mittag kamen wir in der amerikanischen Hauptstadt an. Ich hatte bereits vorher im Internet einen Campingplatz ausgesucht, der nicht zu weit vom Zentrum entfernt liegt (Cherry Hill RV-Park). Wir konnten bereits um 12 Uhr unseren RV parken und die Kinder testeten sofort den Pool, während wir Wasser und Strom anschlossen und duschten.

          

Kurz vor 14 Uhr fuhren wir mit einem Linienbus zur Metro, von dort weitere 35 Minuten bis in die City von Washington. Wir hatten übers Internet eine Gratis-Führung durch das ca. 200 Jahre alte Capitol gebucht, den Sitz des Senats und Repräsentantenhauses. Da die Metro-Fahrt länger als vermutet dauerte, kamen wir dementsprechend gehetzt dort an und konnten den großartigen Anblick der riesigen Kuppel zunächst gar nicht richtig genießen. Gemäß Hinweis auf den Tickets sollte man 45 Minuten vor dem Termin zum Sicherheitscheck erscheinen. Da wir allerdings um 15 Uhr eine der letzten Führungen des Tages gebucht hatten, mussten wir kaum anstehen, so dass alles noch klappte. Ärgerlich war nur, dass wir unsere noch ungeöffneten Wasserflaschen im Müll versenken mussten, da das Mitbringen von Flüssigkeiten jeder Art verboten war.
Das Sonnenmittel ließen die Eingangskontrolleure – nach Geruchsprüfung - gerade noch so durchgehen.

Im Inneren sahen wir zunächst einen Film über die Geschichte des Capitols, wobei die Demokratie und das Wahlsystem der USA entsprechend patriotisch gelobt wurden. Dann wurden wir in einer Gruppe von ca. 20 Personen in den riesigen Raum unter der 88 Meter hohen Kuppel gebracht, wo uns die Wandgemälde erklärt wurden.

Da mehrere Gruppen gleichzeitig durchgeschleust wurden war es dementsprechend laut und turbulent. Durch weitere Hallen kamen wir schließlich in die Statuary Hall mit den lebensgroßen Standbildern verdienter Amerikaner. Wie wir erfuhren, darf jeder Bundesstaat 2 Statuen ins Kapitol entsenden und auch nach Bedarf austauschen. Florida war beispielsweise mit dem Erfinder der Klimaanlage vertreten, außerdem sahen wir einige Präsidenten vergangener Zeit. Die Kinder fanden alles eher langweilig. Nach der Führung blieb endlich Zeit, eine Familie Nussbaum aus Stuttgart zu begrüßen, mit der wir uns hier verabredet hatten. Sie waren wie wir gerade auf einer USA-Rundreise. Wir beschlossen, gemeinsam als nächstes das Weiße Haus von außen zu besichtigen und gingen zurück zur Metro-Station Capital South. Fünf Stationen nördlich, am Metro Center, stiegen wir wieder aus und schlenderten am Schatzamt vorbei, dessen Bild man von den 5-Dollar-Scheinen kennt, zum Sitz des amerikanischen Präsidenten.


Ob Familie Obama derzeit da ist konnten wir nicht feststellen, zumindest wehte aber die Fahne am Dach. Jeder Tourist versuchte am Zaun ein optimales Bild vom White House - mit oder ohne die übergewichtige Gattin im Vordergrund - machen zu können.

Nach zehn Minuten hatten wir genug von dem Trubel und gingen wieder zurück auf der E-Street.

In Harrys Familiy Restaurant in der 12th-Street bekamen wir noch einen schönen Tisch für acht Personen im Freien am Straßenrand und gönnten uns ein gutes New-York-Strip-Steak und Yuengling-Beer (Krug zu 4 Dollar).

Wir verbrachten einen vergnügten Abend, verabschiedeten uns gegen 21 Uhr von unseren Freunden und fuhren mit der Metro zur Station Greenbelt im Norden der Stadt, von dort dann mit einem e x t r e m langsam schleichenden Taxifahrer zurück zum RV-Park, wo wir müde und zufrieden in unsere Betten fielen.

        

michaelw@bayern-mail.de