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Montag, 22.08.2011
(von Washington über Mt.Vernon zum Shenadoah-Nationalpark, 153 mls)

 

Nach den Frühstück vor dem RV bei schönem Wetter machten wir das RV startklar und erledigten die lästigen Arbeiten wir das Leeren des Abwassertanks und das Verstauen des Stromkabels. Dann starteten wir gegen 10 Uhr in Richtung Süden und fuhren auf der Interstate 95 über den Potomac-River und weiter auf einer idyllischen Landstraße in etwa 1 Stunde nach Mt. Vernon, dem Landsitz George Washingtons.
Nachdem wir im Visitor-Center 52 USD Eintritt bezahlt hatten (15 USD Erw., 7 USD Kind), sahen wir zunächst einen Film über das Leben und die Bedeutung Washingtons als erstem Präsidenten der USA. 
 

 

Außerdem wurden wir darüber informiert, dass das Fotografieren auf dem Gelände zwar erlaubt ist, streng verboten sei es aber vom Inneren des Anwesens Bilder zu machen, ebenso auch nicht vom im Original ausgestellten Gebiss George Washingtons! 

 

Durch die schöne Parkanlage gingen wir zum Herrenhaus (The Mansion) und sahen dort bei einer Führung die mit den Originalmöbeln ausgestatten Wohnräume des 1799 verstorbenen Präsidenten und seiner Frau Martha. Besonders auffallend waren die farbenfrohen Wände und die für damalige Verhältnisse luxuriöse Möblierung des Hauses. Von der großen Veranda genossen wir den fantastischen Ausblick über die große Wiese auf den Fluss Potomac. Dann gingen wir an den Ställen vorbei zum Grab Washingtons, das mit einer amerikanischen Flagge geschmückt war. Der Präsident ruht hier neben seiner Frau in einem Marmorsarkophag.

 



Nun schauten wir nach die wunderschönen Gärten des Landsitzes an und gingen in den Souvenirshop - sonderbarerweise gab es hier auch Postkarten von Washingtons Gebiss.

Julia wollte stattdessen lieber ein kleines Stoffpony, das Felix Washington getauft wurde und ab diesem Tag in ihrem Schlafsack schlafen durfte.

Am Visitorcenter sahen wir eine interessante Ausstellung über die Geschichte der Vereinigten Staaten und aßen bei Pizza Hut zwei kleine Pizzen und Softeis, denn inzwischen war es schon 14 Uhr geworden.

Auf der IS 66 fuhren wir nun in Richtung Westen, unterwegs deckten wir uns bei Wall Mart noch mit Lebensmitteln für die nächsten Tage ein.

Ein Einkauf ist in USA immer ein Erlebnis, denn auch die Supermärkte sind riesig und die Auswahl kann einen schon fast überfordern. Allein bei der Milch gibt es etwa 10 verschiedene Sorten, mit Calcium, mit viel Fett, low-fat oder Fettfrei, haltbar oder mit Geschmackszusatz usw. Besonders zu erwähnen ist auch, dass die Verpackungseinheiten oft sehr überdimensioniert sind. Man bekommt nicht 0,5 l Orangensaft sondern muss mindestens 1,2 l-Flaschen kaufen, die Butter gibt’s nur im Viererpack etc.

Voll bepackt schoben wir den Einkaufswagen über den Riesenparkplatz zurück zum RV, tankten noch und dann erreichten wir um 17.30 Uhr bei Front Royal den Nordeingang des Shenandoah Nationalparks. Eine nette Rangerin versorgte uns mit Info-Material und kassierte 15 USD Eintritt.
Am Beginn des sog. Skyline-Drives machten wir noch das obligatorische Bild mit dem Eingangsschild, dann fuhren wir gemütlich auf der sich durch den Park schlängelnden Landstraße zu den ersten Aussichtspunkten (Lookout) des Parks. Der Blick auf die weiten Ebenen war sehr schön, aber eher unspektakulär und vergleichbar mit dem Bayerischen Wald.

 

 

Bekannt ist der Park auch durch das Lied `Country Roads´ mit der Textzeile:


Almost heaven, West Virginia, Blue Ridge Mountains, Shenandoah River“.





Da es schon spät war blieben wir nach 22 Meilen Fahrt gleich im ersten Campground, um dort zu übernachten (Platz 18), was nur 15 USD kostete.
Dafür gab es aber weder Strom noch Wasser.

 

 

Wir heizten unsere Grillkohle an und grillten uns ein paar Schweinesteaks und Bratwürste. Der Platz war nur etwa zu einem Drittel besetzt, so dass es relativ ruhig war.
Das ist hier nicht immer so: Im Herbst, wenn das Laub sich gelb-rot verfärbt, nützen sehr viele Amerikaner den Indian Summer zu einem Ausflug hierher und dann soll der Verkehr sehr stark sein.

Wir saßen bis gegen 22 Uhr vor dem RV, tranken Budweiser-Bier und hörten das Zirpen der Grillen in den Laubbäumen - dann gingen alle ins Bett.

Mangels Internet-Empfang konnte ich leider keine Email-Nachrichten mehr nach Hause senden.

   am staatlichen Campground im Shenandoah Nationalpark

 

 

 

michaelw@bayern-mail.de