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Mittwoch, 25.08.2010   

(von Lake Havasu über den Hoover Dam nach Las Vegas, 172 mls)


Heute war ein reiner Fahrtag. Zunächst ging es von Lake Havasu City nord-ostwärts nach Kingman, von dort dann zum Hooverdam. Wir durften, nach einer kurzen Begutachtung des Innenraums unseres Wohnmobils, die Sicherheitskontrolle passieren, machten ein paar Fotos des gewaltigen Bauwerks und fuhren über den Staudamm des Colorado River. Dies war für uns die erste und letzte Überquerung des Damms, denn in einigen Wochen soll die neue Brücke hoch über dem Damm fertig sein und dann wird dieser für den Verkehr gesperrt. Mit einer Höhe von 270 m über dem Colorado River ist die Hoover Dam Bypas Bridge die zweithöchste der USA und mit einer Länge von 580 m stützt sie der größte Zementbogen der westlichen Hemisphäre.
 


Nach einigen Serpentinen erreichten wir den Rand der großen Ebene und sahen in der Ferne bald die Hochhäuser von Las Vegas.
Unser erstes Ziel in der Spielerstadt war die Station von Cruise America, wo wir unseren Kühlschrank richten lassen wollten. Ein Techniker zweigte uns, wie wir den Fridge durch ein paar Knopfdrücke wieder in Betrieb setzen können, was den Rest der Reise dann auch funktioniert hat. Nach diesem kurzen technischen Stop fuhren wir den Strip entlang und erkundigten uns in der Nähe des Flughafens zunächst nach den Preisen einer Übernachtung am Campground. Da dieser doch recht abgelegen war, entschlossen wir uns für die nächsten zwei Nächte Las Vegas hautnah zu erleben und in eines der großen Hotels umzuziehen.
Unsere Wahl fiel auf das Hotel Luxor, dass der Cheops-Pyramide nachgebaut wurde und dessen Eingang von einer riesigen Sphinx bewacht wird. Wir bekamen ein schönes Zimmer in einem der oberen 25 Stockwerke, knapp unter der Spitze der Pyramide mit Blick auf das Nachbarhotel Mandalay Bay.

Da es Michael immer noch nicht gut ging und er von starkem Schnupfen geplagt war, ruht er sich im Zimmer ein paar Stunden aus während der Rest der Familie am Swimmingpool des Hotels ausspannte.
 


Am Abend fuhren wir mit dem Taxi in den Ortsteil des „alten“ Las Vegas und bewunderten in der Freemont Street die größte Videoshow der Welt, bestehend aus 12,5 Millionen LEDs und 540 Kilowatt Musikleistung aus 208 Lautsprechern. Die Fremont Street (Downtown) wurde Mitte der 90er-Jahre auf 500 Metern zwischen Main Street und Las Vegas Boulevard zu einer Fußgängerzone umgebaut und mit einem 30 Meter hohem Dach versehen, auf dem bunte Bilder und Videoclips dargestellt werden. Untermalt wurde das Schauspiel von dem wunderschönen Lied „Bye Bye Miss American Pie“. Nun waren wir sehr hungrig und nutzten das reichhaltige Angebot an Restaurants in Las Vegas, indem wir es uns in einem Steakrestaurant gut gehen ließen (75 $).

 

Besonders gut schmeckte der kühle Pitcher Coors Light (1,5 l-Krug). Zurück auf dem Freemont Street Experience ließen sich Tobias und Michael noch mit einem typischen Las-Vegas-Showgirl fotografieren, bevor wir mit dem Taxi wieder zum Hotel Luxor zurück fuhren.

   

Donnerstag, 26.08.2010   
ein Tag in
Las Vegas 

Nach einem Fast-Food-Frühstück bei McDonalds gingen wir zunächst zum Hotel New York, da wir unbedingt die große Achterbahn ausprobieren wollten, die rund um das Hotel und sogar durch die Hotelhalle fährt. Während Tobias sich gleich eine Tageskarte für unbegrenzt viele Fahrten erbettelte, reichte Michael und Julia der einmalige Genuss der rasenden Fahrt mit mehreren Loopings. Sabine verzichtete ganz auf dieses Erlebnis.

Nun fuhren wir vom gegenüber liegenden MGM, dem angeblich größten Hotel der Welt, mit der Monorail bei einer Affenhitze zum Stratosphere Tower, einem Aussichtsturm ähnlich dem Olympiaturm in München. Ganz oben auf der Spitze befindet sich u.a. ein Karussell, das aber leider wegen Gewittergefahr geschlossen war. Wir hatten aber einen schönen Rundblick auf die ganze Stadt.
Am Nachmittag und Abend gingen wir etwa 6 Kilometer den Strip entlang, vorbei an den einigen der großen Hotels der Spielermetropole, wie z.B. dem Sahara, Circus Circus und Wynn.
Gegen 18 Uhr aßen wir im „Macys Fashion Show“-Shoppingcenter gegenüber des Hotels Wynn eine knusprige Pizza. Julia bezirzte ihren Papi so lange, bis er in einem Store von desigual noch ein paar schicke Klamotten für sie kaufte. Danach spazierten wir weiter auf dem Strip. Besonders schön war Las Vegas natürlich nach Anbruch der Dämmerung mit den Millionen von Lichtern.
Im See vor dem Hotel Bellagio tanzten Wasserfontänen zur Filmmusik von Titanic, was besonders romantisch war. Diese „Bellagio Fountains“ sind wohl die schönste Attraktion in Las Vegas und man muss die 300 m lange "Wasserorgel" unbedingt gesehen haben! 1.200 extrem starke Wasserdüsen und 5.000 Scheinwerfer tanzen computergesteuert zu klassischen Arien und moderner Musik, wobei die Fontainen bis zu 150 m hoch spritzen können. Die Aufführungen kann man alle 15-30 Minuten bis Mitternacht anschauen. Julia war so gerührt, dass Sie fast weinen musste. Gleich nebenan sahen wir vor dem Casino und Hotel Treasure-Island eine Show mit Piraten, viel Feuer und einem sinkenden Schiff. Besonders beeindruckend war auch das relativ neue Hotel Venetian, das dem Markusplatz in Venedig nachgebaut wurde. Es gibt sogar einen Campanile und die Rialtobrücke, nur etwas kleiner als im Original. Als wir nach über 12 Stunden Fußmarsch wieder im Hotel Luxor ankamen, waren wir alle sehr müde. Für ein Bier an der Bar inmitten der klingelnden Spielgeräte und Roulette-Tische war aber noch Zeit bevor wir ins Bett fielen.

 

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michaelw@bayern-mail.de