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Montag, 29.08.2011
(Kittery bei Portsmouth bis Boston, dann am Abend nach Middleboro, südlich von Boston
– 138 Meilen)
                                                                                                                                                                                

Nachdem wir die Nacht auf dem Parkplatz des Outlet-Centers von Kittery bei Portsmouth vor dem Timberland- und dem Nike-Store verbracht hatten, wachten wir erst nach 8 Uhr auf.

Der erste Blick aus dem Fenster löste Begeisterung aus: Der Himmel war blau und die Sonne schien.
Da wir heute viel vorhatten, frühstückten wir nur schnell eine Tasse Kaffee oder Tee, dann schauten wir noch bei den Läden, vor denen wir übernachtet hatten rein. Sabine kaufte sich ein neues Jogging-Outfit, Tobias bekam eine Herbstjacke – alles 30 % reduziert.

Auf der Interstate 95 ging es dann nach Süden bis Hampton Beach, wo wir an den Strand fuhren.
Wir parkten für 3 $ hinter der Strandpromenade, bestehend aus Hotels und Imbissbuden und gingen an den herrlichen Sandstrand, um die Sonne zu genießen.
Mangels Badetüchern konnten wir es uns aber nicht so gemütlich machen, so dass ich beschloss, zuerst einmal im Meer zu baden. Kaum waren meine Füße im Wasser war klar, dass ich diesen Plan wohl nicht umsetzen werde. Das Meer war eiskalt! Mir taten sogar die Füße weh, wenn beim Strandspaziergang die Wellen über die Füße liefen. Von einem Bademeister (Lifeguard) erfuhr ich, dass ich bei 58 Grad Fahrenheit (= ca. 14 Grad) baden müsste. Nur wegen der heftigen Brandung begnügte ich mich mit dem Blick auf die Küste, schaute Kindern bei Drachensteigen zu und beobachtete unsere Kinder bei Buddeln im Sand, während Sabine ein kurzes Bad in der Sonne genoss. 




Nach knapp 2 Stunden fuhren wir an der Küste entlang weiter Richtung Boston, nicht ohne vorher beim örtlichen Fastfood-Restaurant mit dem gelben M etwas gegessen zu haben. 



Nach etwa einer Stunde erreichten wir Boston und fuhren mit unserem 7,5 m langen Wohnmobil sogar in die Innenstadt.




Die Suche nach einem Parkplatz war allerdings praktisch unmöglich, erst eine Polizistin gab uns den entscheidenden Hinweis auf eine Parkmöglichkeit in der Washington Street.
Der Parkplatzwächter dort staunte nicht schlecht, als wir mit unserem Riesen-Fahrzeug an seinem Parkwächterhäuschen vorfuhren. Erst nach dem Hinweis, die Polizei habe uns hierher geschickt, und der Bezahlung von 30 Dollar für 3 Stunden Parken öffnete er die Schranke. Nun ging es los mit der Stadtbesichtigung.

Wir waren ganz in der Nähe des Massachusetts States House, dem Sitz der Landesregierung, und begannen dort die Erkundung der Stadt.






Wir folgten dem Freedom-Trail, einem 4 km langem, mit einem roten Strich am Boden markierten Weg, der zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führt.




Wir sahen dabei die historischen Stätte, die mit dem Unabhängigkeitskampf der Kolonien in Verbindung stehen, beginnend mit der Grünanlage Boston Common, der Park Street Church und der 1754 geweihten King´s Capel. Daneben befindet sich auch ein alter Friedhof. 
             

 

Ein paar Straßenecken weiter kamen wir bei strahlendem Sonnenschein zum Old State House, einem roten Backsteingebäude von 1713, dekoriert mit schneeweißen Türmchen und dem Balkon, von dem 1776 die Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde.
Das von Wolkenkratzern umringte Gebäude ist natürlich eines der wichtigsten Fotomotive der Stadt. 
Nur wenige Schritte entfernt besichtigten wir die Faneuil Hall, die alte Bostoner Versammlungshalle, und natürlich den Quincy Market, die Markthalle Boston, in der heute verschiedene Geschäfte, Markt- und Imbissstände beherbergt.
Über den Rose Kennedy Greenway, eineParkanlage, die durch die Verlegung der IS 93 in einen Tunnel entstand, kamen wir zum Haus von Paul Revere, einem Volkshelden der Unabhängigkeitsbewegung 1775.

Das Haus ist im Original erhalten und kann besichtigt werden – falls man mehr Zeit hat als wir und ohne Kinder unterwegs ist. 
Zuletzt spazierten wir an gemütlichen, aber sehr teuren, italienischen Restaurants vorbei zur Old North Church, der ältesten erhaltenen Kirche der Stadt aus dem Jahr 1723.

  

Julia war mehr damit beschäftigt, mich von den großen Vorzügen eines Hundes als Haustier zu überzeugen, als den schönen Innenraum zu besichtigten.  
An diesem geschichtsträchtigen Ort beendeten wir vorzeitig die Begehung des Freedom-Trails.
Dieser hätte nun über eine Brücke zum Bunkerhill weitergeführt, auf dem ein 67 m hoher Granitobelisk steht, von dessen Spitze man – laut Reiseführer – eine tolle Aussicht auf den Hafen und Stadt haben soll.   

Wir gingen stattdessen zum Hafen, um den Pier zu suchen, von dem am nächsten Tag unsere Walbeobachtungstour starten sollte.


Vorbei an vielen Ausflugsschiffen, Straßencafes und Hochhäusern kamen wir nach ca. 3 Stunden Fußmarsch wieder an unserem Wohnmobil bei Paramount-Kino an.













Tobias war sehr enttäuscht, dass wir den Apple-Store nicht mehr besuchen konnten, denn es war nun höchste Zeit, einen Campingplatz für die Nacht zu suchen. Dafür mussten wir leider über 40 Meilen (!) oder 1 Stunde im Feierabendverkehr nach Süden fahren, bis Middleboro bei Plymouth.

Hier kamen wir in der Dämmerung erst nach halb 8 Uhr am KOA-Campground an. Der ganze Platz war unter den Bäumen übersäht mit abgebrochenen Ästen vom Sturm des Vortages, so dass wir erst einmal aufräumen mussten.   

Nachdem wir Nudeln mit Tomatensoße gegessen hatten, machten wir ein großes Lagerfeuer neben dem RV und verbrannten die Äste und Zweige. 


Um 22 Uhr ging die Familie ins Bett, ich schrieb noch bis Mitternacht den Reisebericht des Tages.
Morgen müssen wir früh aufstehen, denn um 10 Uhr beginnt in Boston unsere vorgebuchte Whale-Watching-Tour – und der Weg in die Stadt ist weit! Diesmal wollen wir mit der Metro in die City fahren und das Wohnmobil auf einem Park&Ride-Parkplatz stehen lassen.
Die Gestaltung des Nachmittags ist noch offen.  

 

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