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Dienstag, 30.08.2011                                                                                                                                  
(nach Boston Downtown und zurück) – 83 Meilen)

Zusammenfassend kann man gleich zu Beginn des Berichtes über diesen Tag sagen: Es war einer der schönsten unserer Reise! Die Stadt Boston hat uns sehr gut gefallen, was nicht nur am traumhaften Wetter lag. Die Hauptstadt von Massachusetts ist sehr überschaubar, zumindest die Innenstadt und durch die Lage am Meer auch besonders schön. Hier kommen wir gern wieder einmal her.

Wie geplant stand ich um 7 Uhr auf, stapfte durch die noch feuchte Wiese zum Campingplatz-Waschhaus und freute mich über das schöne Wetter.
Nach einer Tasse Kaffee und den Bezahlungsformalitäten (48 $) für die Übernachtung im KOA-Büro starteten wir um 8.15 Uhr auf der US 44 zur IS 3 Richtung Boston.


Im morgendlichen Berufsverkehr kamen wir nur zäh vorwärts, erreichten aber nach gut 1 Stunde die S-Bahn-Station in Wollaston, einem Vorort von Boston, wo wir für 5 $ unser Wohnmobil parkten.
Mit dem Zug ging es nun in die Innenstadt, jedoch dauerte die Fahrt länger als gedacht, so dass wir trotz morgendlicher Joggingtour Richtung Hafen nicht mehr rechtzeitig um 10 Uhr am Ablegesteg der Whale-Watching-Tour ankamen.
Wir sahen gerade noch, wie das Schiff den Hafen verließ. Zunächst war ich deshalb sehr verärgert, allerdings wurde uns mitgeteilt, dass wir ersatzweise um 12 Uhr mitfahren könnten. 


 

Die Wartezeit bis dahin nutzten wir, um noch einmal zum Quincy Market zu gehen und dort in der ehemaligen Markthalle zu frühstücken. Wir aßen Bagels und Shrimp-Sandwich, dazu gab es von Starbucks einen Cafe Latte. Frisch gestärkt schauten wir gegenüber noch bei Abercombie & Fitch vorbei und erhöhten den Tagesumsatz.
Ich ließ mich vor der Tür auf einem Motorrad der Bostoner Polizei fotografieren, die gerade dort warteten.


Dann war es schon wieder Zeit, zum Hafen aufzubrechen, wo bereits eine 25 m lange Schlange vor unserem Wal-Beobachtungs-Boot wartete. Pünktlich um 12 Uhr waren alle etwa 100 Personen an Bord, dann fuhr der High-Speed-Katamaran bald mit flottem Tempo an der wunderbaren Skyline von Boston vorbei hinaus aufs offene Meer. 
 

Nach etwa 1 Sunde wurden die Motoren gedrosselt und alle hielten gespannt über die ruhige See Ausschau nach Walen.
Nach etwa 10 Minuten vergeblichem Hin- und Herfahren tauchten dann tatsächlich zwei der riesigen Meeressäugetiere neben dem Boot auf – die Fotoapparate klickten hektisch – dann waren die Giganten schon wieder verschwunden.

  

 

Da man nun wusste, dass tatsächlich Wale da sind, suchten wir das Meer noch intensiver ab und bekamen noch mehrere Gelegenheiten, zumindest die großen Schwanz- und Rückenflossen zu fotografieren. Behäbig hoben sich die Wale öfter an die Oberfläche und verschwanden nach einem lauten Schnauben mit der Wasserfontäne wieder. Ein tolles Erlebnis! Mehrmals konnten wir die Tiere noch ganz nah am Boot sehen. Nach etwa 1 Stunde Beobachtungsschleichfahrt rasten wir zurück in den Hafen von Boston, wo wir um 15 Uhr ankamen.

Zur Feier des Tages gönnten wir Erwachsenen uns an einer Hafen-Bar eine Margarita, dann beobachteten wir Kinder beim Bad im Springbrunnen.
Auf Wunsch von Tobias fuhren wir abschließend mit dem Taxi noch zum Apple-Store in der Boylston Street, einer der Haupteinkaufsstraßen der Millionenstadt. Nach eingehender Begutachtung der Angebote des Computerladens fuhren wir von der Station Copley-Square zurück in den westlichen Vorort Wollaston, wo unser RV geparkt war.

Im Feierabendverkehr kamen wir gegen 19 Uhr in Plymouth an, kauften bei Walmart noch Grillfleisch und Holzkohle sowie ein paar Lebensmittel und kamen somit wieder erst bei Dunkelheit am Campground Pinewood Lodge an. Hier brachte ich die Holzkohlebriketts zum Glühen, während Sabine das Grillfleisch vorbereitete.

Morgen lassen wir es ruhiger angehen. Eventuell besichtigen wir das historische Museumsdorf Plimoth Village und fahren weiter an die Küste bei Newport. Das Wetter soll ja schön bleiben!

Nach dem Essen vor dem Wohnmobil bei Kerzenschein saßen wir noch bis 23 Uhr am Lagerfeuer, während die Kinder schon schliefen. Der Tag war doch sehr anstrengend und ereignisreich gewesen.

 

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michaelw@bayern-mail.de