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Donnerstag, 25.08.2011

(von Saratoga Springs/Lake Luzerne nach Quechee – 200 Mls, ca.320 km)
                                                                                                                                                                                     

Dieser Tag war wegen des andauernd schlechten Wetters nicht besonders schön, auch wenn wir unsere planmäßige Strecke zurücklegen konnten.
Da es schon in der Früh regnerisch und kühl war verzichteten wir auf das Frühstück im oder vor dem Wohnmobil und fuhren in einen am Lake George gelegenen Ort, wo wir in einem typischen amerikanischen Imbiss, einem Diner, um 10 Uhr frühstückten.

Wir aßen Rührei mit Bacon und Toast, außerdem gab es süße Pancakes mit Ahorn-Sirup (26 $).

Als wir das Restaurant Evergreen verließen, fing es an zu regnen, so dass wir von der Landschaft nur noch wenig sahen. Wir wussten nun nicht so recht, wohin wir nun bei diesem Sauwetter fahren sollten, entschieden uns dann für das Ziel Manchester, einem kleinen Ort mit vielen kleinen Geschäften und zahlreichen Hotels.

Hier befindet sich das Haus des Sohns von Abraham Lincoln, das wir aber nicht besichtigten.
Stattdessen fuhren wir weiter über Arlington nach Bennington – nachdem ich von einem Freund per SMS über die Gegner des FC Bayern in der Champions-League (Neapel, Manchester, Villareal) informiert worden war.

Kurz vor dem Ort kamen wir auch zufällig an einem 200 Jahre alten Marmorsteinbruch vorbei, der nun mit Wasser gefüllt ist und in dem Kinder von einem Felsvorsprung hinunter sprangen.


Auf einer Info-Tafel stand: "First Marble Quarry, Oldest Quarry in U.S., 1785." 

Dem verlockenden Bad konnte Tobias natürlich nicht widerstehen und auch er warf sich in die Fluten. Aus 3-5 Metern Höhe sprang auch er ins klare Wasser.

Wir unterhielten uns inzwischen mit einer Schülerin, die pefekt Deutsch sprach und vor kurzem ein Jahr in Westdeutschland, vermittelt durch den Rotary-Club, verbracht hatte.

 

  

 

 

 

 

 

 


Nach diesem Stopp erreichten wir um 14 Uhr Bennington.

Hier in Süd-Vermont steht ein 93 Meter hoher, weithin sichtbarer Obelisk.

Er erinnert an eine Schlacht gegen die Engländer, die 1777 entscheidend zum Sieg im Unabhängigkeitskrieg beitrug. Wir fuhren mit dem Lift zur Spitze und hatten einen schönen Blick auf die grünen Hügel rund um die Stadt (Eintritt 3 $ Erw., 1 $ Kind). 

Der Aufzugswärter erzählte uns im Aufzug, dass gestern durch das Erdbeben in Washington ein Riss im National Monument entstanden sei, so dass dieses heute bis auf weiteres gesperrt wurde. Gut, dass wir noch vor 4 Tagen dort oben waren!

Glücklicherweise regnete es hier in Bennington gerade einmal nicht, so dass wir das Bauwerk noch trocken von allen Seiten begutachten konnten. Kaum waren wir aber um 15 Uhr in Richtung Osten nach Wilmington unterwegs, schüttete es wie aus Kübeln, so dass wir auch auf der Fahrt auf der, in Reiseführern viel gepriesenen, Straße Nr. 100 kaum etwas von der schönen Landschaft sahen.

Was macht man also sinnvolles? Einkaufen! Wir hielten um 17 Uhr an einem Supermarkt in Londonderry und wurden ermahnt, dass die Kinder nicht in die Nähe der Regale mit den Bierdosen gehen dürften - auch nicht in unserer Begleitung!
Versorgt mit Lebensmitteln und Bier ging es nunweiter Richtung Norden, vorbei an malerischen Seen und kleinen Dörfern.











 

 

Um 18.30 Uhr erreichten wir das schöne Städtchen Woodstock, wo wir zwei der bekannten Covered Bridges sahen und fotografierten. Diese überdachten Brücken bekamen ihren Wetterschutz, damit sie den rauen Witterungsbedingungen besser standhalten und die Pferde beim Überqueren der Flüsse nicht scheuen.

Um 19 Uhr kamen wir endlich zum KOA-Campground in Quechee, wo Sabine gleich noch eine Waschmaschine befüllte.

Dann aßen wir Tomatensuppe und Toast, bevor wir zum Abschluss des verregneten Tages noch Phase 10 spielten, ein an Rommee erinnerndes Kinderkartenspiel. Wegen der langen Fahrt auf den kleinen Landstraßen war ich zu müde, um noch den Reisebericht zu schreiben und ging auch schon gegen 23 Uhr ins Bett. 


michaelw@bayern-mail.de