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Unseren
Sommerurlaub 2009
verbrachten wir von 3. - 17.August in Kroatien und Montenegro
 

10 Tage davon erholten wir uns in Ulcinj, einer kleinen Stadt im Süden Montenegros, die nur wenige Kilometer von der Grenze von Albanien entfernt liegt.

Wir starteten am ersten Montag der Sommerferien (3.8.2009) um 4.30 Uhr in München, fuhren durch Österreich nach Villach und von dort weiter durch den Karawankentunnel nach Ljubliana in Slowenien. Um 10 Uhr überquerten wir, nach 536 km Fahrt, die Grenze nach Kroatien auf der neuen Autobahn nach Zagreb. Von hier ging es auf der neuen A1 weiter nach Karlovac und über Ogulin, Otocac sowie an Zadar vorbei (nach 810 km, 12.15 Uhr) bis nach Šibenik, wo wir die Autobahn verließen (Maut bis hier 19 EUR). Ab hier fuhren wir die Küstenstraße entlang. Die Buchten und Badeorte waren sehr voll, überall waren die Parkplätze belegt. Von 13 - 14.30 Uhr machten wir Mittagspause am Meer in einer Pizzeria in Brodarica. Besonders interessant war auf der Weiterfahrt die Beobachtung von zwei Löschflugzeugen, die an der Küste mit Löscharbeiten an einem Buschbrand beschäftigt waren und dicht über uns hinweg flogen. Nachdem wir anschließend Split und später den von hohen Küstengebirgen umrahmten Badeort Omiš passiert hatten fanden wir kurz danach eine Unterkunft in Stanici im Hotel Germania. Wir freuten uns nach der 990 km langen Fahrt alle auf ein erfrischendes Bad im Meer und so gingen wir über Stufen 100m hinunter zum Strand. Am Abend aßen wir auf der Terrasse des hauseigenen Restaurants und genossen den lauen Sommerabend bei Grillspezialitäten. Tobias und Julia spielten fangen, während wir bei einem Glas Wein den Vollmond anschauten.

Am Strand bei Omis / Stanici in Mitteldalmatien (Tobias im grünen T-Shirt läuft voraus)


Nach dem Frühstück und dem Kauf von Getränken fuhren wir am 4.August (Dienstag) auf der Küstenstraße weiter in Richtung Dubrovnik mit einem kurzen Fotostopp in Brela. Bei Ploce durchquerten wir eine große, fruchtbare Ebene, das Neretva-Delta und erreichten um 12.30 Uhr nach 130 km Fahrt die Grenze von Bosnien-Herzegowina.

Das Land hat hier im Ort Neum (siehe Bild) einen nur 9 Kilometer breiten Zugang zur Adria. Leider gab es hier an einer Ampel größere Stauungen, so dass wir uns länger als erwünscht aufhalten mussten. Der Blick auf das Meer und den schönen Badeort entschädigten aber für die Wartezeit.

 

Zurück in Kroatien ging es zügig weiter auf der landschaftlich sehr reizvollen Strecke über die Bucht von Slano bis nach Dubrovnik. Hier war leider wieder eine halbe Stunde Stau, so dass wir ausgiebig Zeit hatten, die Stadt von der höher verlaufenden Umgehungsstraße aus zu betrachten. Etwa um 15 Uhr warteten wir dann wieder 45 Minuten an der Grenze, bevor wir nach Montenegro einreisen durften. Offenbar nehmen es die Zöllner mit der Kontrolle der eigenen Bevölkerung sehr genau.
Der erste Ort den wir nun nach 230 km erreichten war Herceg Novi, einige Kilometer später fuhren wir mit der Fähre über die Bucht von Kotor. Die Schiffe fahren alle 10 Minuten, so dass es wenigstens hier keine größeren Wartezeiten mehr gab.

Die Überfahrt (4 EUR) auf die Südseite der Bucht war sehr schön und bot einige gute Fotomotive.

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 Die letzten 100 km bis zu unserem Urlaubsort Ulcinj entlang der Küste und vorbei an Budva zogen sich wegen des starken Verkehrs wieder ziemlich hin, so dass wir froh waren, als wir um 18 Uhr unser Hotel Firenze erreichten. Hier waren wir zunächst über unser Zimmer etwas schockiert. Wir hatten wegen des günstigen Preises zwar keine hohen Erwartungen gehabt, aber lose aus der Wand hängende Stromkabel und bis auf die Betten fast leere Zimmer waren dann doch sehr ernüchternd. Hinzu kam, dass sich am Abend ein fürchterliches Gewitter über Ulcinj entlud, so dass in der Folge ganze Sturzbäche von Wasserfluten das Treppenhaus hinunterliefen und in den Zimmern das Wasser durch die Decke tropfte. Wir überlegten ernsthaft, sofort wieder abzureisen. Nach 1346 km Anreise hatten wir uns doch etwas mehr Komfort erhofft. Versöhnlich stimmte uns nur die freundliche Begrüßung der Gastgeber und die guten Spaghetti, die wir um 20 Uhr bekamen. Nach einem kühlen Bier gingen wir bald ins Bett.

Am nächsten Tag sah die Welt schon wieder etwas freundlicher aus. Die Sonne schien vom blauen Himmel und ein gutes Frühstücksbuffet stand bereit. Wir entschlossen uns, dem Hotel noch eine Chance zu geben, nicht zuletzt auch deshalb, weil der Manager der Reiseagentur nicht - wie telefonisch versprochen - vorbeikam. Wir packten also unsere Badesachen zusammen und fuhren in den Süden der Stadt, um uns dort am großen Sandstrand in die Fluten zu werfen. Leider waren wir ganz offensichtlich nicht die einzigen, die dorthin wollten, denn wir standen nach kurzer Fahrt wieder einmal - im Stau! Nach nur 40 Minuten hatten wir die 8 Kilometer hinter uns gebracht und parkten unter Bäumen direkt am Strandabschnitt "Safari Beach".

Der gesamte 13 km lange Sandstrand "Velika Plaza" ist in Strandzonen mit jeweils eigenen Strandbars unterteilt, von denen wir einige in den nächsten Tagen besuchten. Das Meer war im Vergleich zu den weit über 30 Grad Lufttemperatur angenehm kühl, so dass es jedesmal sehr erfrischend war, zu baden. Der Sandstrand geht sehr flach ins Meer, so dass man fast 100 Meter gehen muss, bis das Wasser die sensible "Badehosen-Oberkante" überschreitet. Die anderen Urlauber kamen hauptsächlich aus Serbien und dem Kosovo, viele auch aus Montenegro.
Die Fahrer deutscher Autos waren fast ausschließlich deutsche Gastarbeiter auf Heimaturlaub.
Besonders angenehm überrascht waren wir über die, im Vergleich zu Italien, recht günstigen Nebenkosten. Ein Sonnenschirm mit 2 Liegen kostete am Strand nur 4 Euro, eine Flasche Cola 1,20 Euro. Wenn man Hunger hatte konnte man sich am Strand Obst oder auch für 80 Cent einen frisch gegrillten Maiskolben kaufen.

Wir verbrachten nun jeden Tag am großen Sandstrand, lediglich an 2 Tagen machten wir größere Ausflüge.

Der erste ging an den Skutarisee, der zweite nach Albanien.
Darüber wird in besonderen Menüpunkten ausführlich berichtet.
 

 

 

zur Fortsetzung des Reiseberichtes bitte rechts auf "Ulcinj / Skutarisee" klicken....

 

michaelw@bayern-mail.de